Basketball für Kinder

Dribbeln, Passen und Körbewerfen für Kids in Berlin

Vier Kinder mit einem Basketball: Die Kids lachen und umarmen sich.

Inhalt

Für Berliner Kinder ist Basketball einfach faszinierend. Es ist ein toller Teamsport, bei dem ihr mal keine Tore, sondern einen Korb treffen müsst. Wir alle kennen die beeindruckenden Videos der Profi-BasketballerInnen der US-amerikanischen Profiliga NBA (National Basketball Association) oder der deutschen Basketball-Liga. Besonders Kinder identifizieren sich gerne mit ihren Basketball-Idolen.

Doch anstatt nur zu bewundern, könnt ihr kinderleicht selber zum Basketball greifen und Körbewerfen. Wir von kinderleicht.berlin, eurem Freizeit-Portal für Berliner Kinder und Eltern verraten euch deswegen nun allerlei rund ums Basketballspielen für Kinder.

Diese Fähigkeiten fördert das Basketballspielen:

Ausdauer
Ballgefühl
Fitness
Grobmotorik
Konzentration
Körpergefühl
Reaktionsfähigkeit
Teamfähigkeit

Was ist Basketball?

Vorab möchten wir euch kinderleicht erklären, was Basketball überhaupt für eine Sportart ist. Basketball ist eine Ballsportart, bei der zwei Mannschaften versuchen, einen Ball in den jeweils gegnerischen Korb zu werfen. Jeder Korb-Treffer zählt je nach Entfernung 1 bis 3 Punkte.

Das Team mit der höchsten Punktzahl am Ende des Spiels gewinnt. ProfisportlerInnen spielen Basketball in einer Sporthalle. Die Basketballkörbe befinden sich jeweils am gegenüberliegenden Ende des rechteckigen Spielfeldes.

Es gibt verschiedene Bewegungsabläufe im Basketball:

  • Das Dribbeln im Basketball ist die Fortbewegung mit dem Ball: Ihr lauft dabei, während ihr den Ball auf den Boden aufschlagt, der von diesem aufspringt bzw. abprallt – und den ihr dann wieder herunterschlagt.
  • Das Passen im Basketball ist das Zuspielen des Balls von SpielerIn zu SpielerIn. Hier gibt es verschiedene Arten wie den Druckpass (das gerade Werfen des Balls zu MitspielerInnen) oder der Bodenpass (das Werfen des Balls auf den Boden, sodass dieser zu einer/einem MitspielerIn fliegt).
  • Das Werfen des Balls (und hoffentlich Treffen) auf den Basketballkorb: Hier gibt es verschiedene Techniken, zum Beispiel den Standwurf oder den Sprungwurf. Der wohl spektakulärste Treffer ist der (Slam) Dunk das Dunking: Dabei „stopft“ ihr den Ball von oben in den Korb.

Eine Abwandlung von Basketball ist Streetball bzw. Street-Basketball. Es stammt ursprünglich aus US-amerikanischen Großstädten und ist auch bei Jugendlichen in Europa sehr beliebt. Dabei spielt ihr auf nur einen Korb und es gibt kleinere Abweichungen der Regeln.

Lächelndes Mädchen mit Basketball

Warum ist Basketball eine gute Sportart für Kinder?

Ab etwa 7 Jahren (natürlich abhängig von der individuellen Entwicklung eures Kindes) können Kinder so richtig Basketballspielen.

Das Besondere am Basketball ist, dass es als „körperlose“ Sportart gilt. Das bedeutet, dass der eigene Körper nicht (wie zum Beispiel im Fußball oder Handball) dazu dient, die gegnerischen SpielerInnen körperlich „abzuwehren“. Aber selbstverständlich spielt die körperliche Verfassung eine größere Rolle beim Basketball, als zum Beispiel beim Schach – das eindeutig körperloser ist.

Basketball ist ein wunderbarer Sport für Kinder. Das Spiel ist sehr fair und fördert neben eurer Motorik obendrein:

  • Eure Teamfähigkeit: Denn nur mit einem guten Teamgeist könnt ihr gewinnen.
  • Eure Konzentrationsfähigkeit: Denn ihr solltet während des Spiels alle MitspielerInnen im Blick behalten.

Um richtig gut im Basketball zu werden, solltet ihr selbstverständlich viel trainieren und während des Spiels ordentlich mitdenken. Dann lernt ihr mit der richtigen Übung prima das Dribbeln, Passen und Treffen.

Eine entscheidende Frage bezüglich des Basketballspiels für Kinder ist auch diese: Muss das Kind fürs basketballspielen besonders groß sein? Die Antwort lautet: Nicht unbedingt. Größennachteile könnt ihr durch ein trickreiches und schnelles Pass-Spiel wunderbar ausgleichen. Denn es geht im Basketball vor allem um ein kluges und vor allem schnelles Zusammenspiel des Teams. Wer dennoch dem Traum vom Dunking näher kommen möchte, muss nicht warten, bis sie/er erwachsen ist: Ihr könnt gezielt eure Sprungkraft trainieren.

Aus der Vogelperspektive: Kinder haben erfolgreich ihren basketball in den Basketballkorb geworfen und freuen sich darüber mit ausgestreckten Armen.

Was braucht man an Basketballzubehör für Kinder?

Entscheidens für die Frage, was ihr an Basketball-Ausrüstung für Kinder braucht, ist natürlich die Frage, wo der Sprössling spielen kann oder soll. Habt ihr in eurer Gegend draußen eine Möglichkeit dafür, dann benötigt ihr lediglich einen Basketball.

Welcher Basketball ist für Kinder geeignet?

Für Kids gibt es spezielle Kinder-Basketbälle. Achtet darauf, dass ihr einen bereits entlüfteten Ball mit guter Sprungkraft wählt. Ein klassischer Basketball für Kinder ist relativ schwer und besteht aus griffigem Gummi. Ihr könnt aber auch mit Soft-Basketbällen für Kinder spielen. Diese sind weicher und dadurch leider beim Aufprall auf dem Boden. Das schätzen die NachbarInnen, sollten die Kids im Innenhof spielen. 😉 Gegebenenfalls könnt ihr euch außerdem eine passende Ballpumpe besorgen.

Die Frage „Welche Größe sollte ein Basketball für Kinder haben?“, stellt sich natürlich ebenfalls. So ein Kinder-Basketball ist kleiner als der Ball für die Erwachsenen. Denn die kleinen Kinderhändchen sollen den Kinder-Basketball schließlich gut greifen, fangen, dribbeln und werfen können. Die speziellen Bälle für Kids haben durchschnittlich etwa einen Durchmesser von etwa 20 bis 22 cm.

Welcher Basketballkorb ist für Kinder passend?

Ein guter Basketballkorb besteht im Normalfall aus einem Basketballbrett sowie mit einem Metallring daran, an dem das Basketballnetz hängt. Diesen klassischen Basketballkorb könnt ihr in eurem Innenhof oder Garten aufhängen. Die typischen Orte zum Aufhängen des Korbs sind über der Autogarage oder oben an einem Carport. Die klassische Höhe zum Aufhängen eines Basketballkorbs ist im Profi-Sport 3,05 m über dem Spielfeld.

Habt ihr keine Möglichkeit zum Aufhängen des Basketballkorbs, dann besorgt euch doch einen (Kinder-) Basketballkorb mit Ständer zum Aufstellen. Die haben gerade für Kinder einen entscheidenden Vorteil: In der Regel sind diese Basketball-Ständer höhenverstellbar. Das ist eine prima Sache für noch kleinere Kids. Die Höhe des Korbs kann dann wunderbar mit dem Kind „mitwachsen“. Ihr seid mit einer solchen Korb-Ständer-Kombination obendrein flexibel, da ihr den Korb aufstellen könnt, wo ihr genug Platz zum Spielen habt – zum Beispiel auf einer ebenerdigen Fläche im Park. Der Standfuß sollte sicher sein und zum Beispiel mit Wasser oder Sand befüllbar sein. Dann steht er auch wirklich stabil.

Basketballkörbe aus Metall sind sehr langlebig. Lediglich das Basketballnetz solltet ihr hin und wieder erneuern. Dieses könnt ihr in Fachgeschäften einzeln kaufen. Achtet vorm Aufhängen oder Aufstellen des Basketballkorbs sorgfältig auf den Platz mit ausreichend Freifläche für diesen: Achtet am besten darauf, dass es in direkter Wurfreichweite keine Fenster gibt oder Gegenstände, die den Ball beschädigen könnten.

Zwei kleine Jungen draußen beim Basketballspielen bei schönem Wetter.

Wo kann man in Berlin Basketball spielen?

In Berlin gibt es verschiedene Orte, wo ihr Basketball spielen könnt. In der Nähe von vielen Spielplätzen gibt es Ballspielflächen wie Fußballplätze oder Bolzkäfige, die häufig Basketballkörbe haben. Auch das ein oder andere Kinder- und Jugendzentrum hält einen Platz mit Basketballkorb für euch bereit.

Welche Basketball-Moves machen Kids besonders viel Spaß?

Dieses Video verrät euch Wurftechniken für AnfängerInnen:

Und diese lustigen Basketballübungen machen den Kleinen besonders viel Spaß:

  • Wer kann am höchsten dribbeln? Wer schafft es, am niedrigsten zu dribbeln? Versucht Letzteres auch mal ohne dabei in die Knie zu gehen.
  • Wer von euch kann am schnellsten oder langsamsten dribbeln?
  • Lauft beim Dribbeln doch auch mal rückwärts.
  • Stellt euch in einen Kreis und passt euch den Basketball gegenseitig zu. Eine/r von euch steht in der Mitte und versucht den Ball abzufangen.
  • Stellt euch nun alle in einen Kreis. Zwei von euch, die sich gegenüber stehen, bekommen nun jeweils einen Basketball. Passt euch diese jetzt gegenseitig im Uhrzeigersinn so schnell wie möglich zu. Das Ziel ist es, dass der hintere den vorderen Ball einholt.
  • Überlegt euch witzige Basketballkorb-Alternativen, die ihr in Absprache mit euren Eltern mit raus nehmt – zum Beispiel einen leeren Papierkorb, Reifen oder eine Schubkarre

JETZT habt ihr so richtig Lust aufs Dribbeln und Körbewerfen bekommen? Na, dann schnappt euch euren Basketball – und ab, raus mit euch! 😊